Stellen Sie sich vor, Ihr Elektroauto steht brav vor der Haustür – und verdient nebenbei Geld.
Kein Witz, kein Marketingtrick, sondern politisch gewollte Realität. Genau das steckt hinter der THG-Quote. Und 2026 wird sie für viele E-Autofahrer so attraktiv wie noch nie.
Was steckt hinter der THG-Quote?
Die Abkürzung THG steht für Treibhausgasminderungsquote. Klingt sperrig, meint aber etwas ganz Bodenständiges:
Wer elektrisch fährt, verursacht weniger CO₂ als jemand, der Benzin oder Diesel tankt. Dieser Klimavorteil hat einen finanziellen Wert.
Große Mineralölkonzerne müssen jedes Jahr nachweisen, dass sie ihren CO₂-Ausstoß senken. Schaffen sie das nicht, wird es teuer. Also kaufen sie sich CO₂-Einsparungen – zum Beispiel von Elektroautos.
→Ihr Auto spart CO₂ – und das wird bezahlt.
Warum gibt es 2026 deutlich mehr Geld?
Die gesetzlich vorgeschriebene CO₂-Reduktion steigt weiter an. Gleichzeitig wurde ein Schlupfloch geschlossen, das in den letzten Jahren zu fragwürdigen Umweltgeschäften geführt hat.
Das Ergebnis:
- weniger Betrug
- realistischere Preise
- höhere Auszahlungen für echte E-Autos
Statt früher oft unter 100 Euro sind 2026 auch über 250 Euro pro Fahrzeug möglich.
Was müssen Sie dafür tun?
Erfreulich wenig:
- Fahrzeug auf Ihren Namen zugelassen
- bei einem THG-Handelspartner registrieren
- zurücklehnen und Auszahlung abwarten
Kein Umbau, kein Zusatzgerät, kein Papierkrieg.
Und was ist mit öffentlichen Ladesäulen?
Auch Betreiber von Ladeinfrastruktur profitieren vom THG-Handel. Ob diese Einnahmen an die Nutzer weitergegeben werden, entscheiden die Betreiber selbst. Für Sie als Fahrer heißt das:
→ indirekt kann die THG-Quote auch Laden günstiger machen – zumindest dort, wo fair kalkuliert wird.